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Der Wintergarten

Einen Wintergarten wünscht sich so mancher Hauseigentümer zu noch so unterschiedlichen Zwecken und Beweggründen. Von einer Fläche zum Anbau von Pflanzen mit besonderen Ansprüchen, über ein Esszimmer mit natürlichem Lichteinfall oder ein Atelier, in dem man in entspannter Umgebung Bilder malen kann, bis zu der Erschaffung einer Wohlfühl-Oase mit freiem Blick auf den Himmel gibt es sehr vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für einen solchen Anbau.

Man hat große gestalterische Freiheit durch verschiedene Materialien und Formen und kann zusätzlich noch verschiedenste Möglichkeiten zur Beschattung, Isolierung, Belüftung oder Beheizung wählen. Bei der Ausrichtung des Wintergartens sollte man wenn möglich die südliche Seite wählen, da man so die Sonneneinstrahlung besonders gut nutzen kann. Bestimmte Ordnungsvorschriften müssen natürlich beachtet werden und meist muss auch eine Baugenehmigung eingeholt werden, doch sind diese rechtlichen Angelegenheiten erledigt, kann man seinem Eigenheim einen architektonischen Charakter verleihen und erreicht eine Öffnung zur Natur. Durch die Auswahl von verschieden Fußbodenbelägen kann man den Wintergarten an die restlichen Wohnräume anpassen oder durch beispielsweise Natursteine den Wintergarten eher als Teil der Natur erscheinen lassen. Ähnliches gilt bei der Auswahl der Möbel, Rattanmöbel oder Holzensembles heben sich vom üblichen Mobiliar ab und kreieren eine besondere Wintergarten Atmosphäre.

 

Wintergarten - Geschichte

Den Ursprung hat die Wintergarten -  Glaskonstruktion in England im 18. Jahrhundert. Damals waren diese luxuriösen Anbauten jedoch nur für die wohlhabenderen Menschen erschwinglich. Blickt man in der Geschichte weiter zurück, findet man bereits in der Antike ähnliche Bauten, die zum Pflanzen- und Früchteanbau aus wärmeren Gebieten dienten. Seit dem viktorianischen Zeitalter wurden diese Vorgänger erstmals als Räumlichkeiten genutzt und Bänke, Tische und anderes Mobiliar gehörten zur Inneneinrichtung. Heutzutage entsprechen die Wintergärten eher weniger klassischen Baustilen, sondern wenden sich modernen Architekturformen zu.

 

Wintergarten - Man unterscheidet zudem zwischen drei verschiedenen Typen.

Es gibt den kalten Wintergarten, der zur Überwinterung von nicht winterfesten Pflanzen genutzt und höchstens bis 12°C beheizt wird. Der mittelwarme Wintergarten, der in der Heizperiode auf 12-19°C beheizt wird. Und zuletzt der warme Wintergarten, der ganzjährig genutzt werden kann, auch Wohnwintergarten genannt, wird meist auf 19°C beheizt und macht einen angenehmen Aufenthalt sowie den Anbau von tropischen Pflanzen mit hohen Ansprüchen möglich.

Ein Wintergarten kann und wird heutzutage auf vielerlei Weisen genutzt. Er bietet eine Erweiterung des Wohnraums und durch die Glaswände und –decken kann man bei angenehmer Raumtemperatur das Sonnenlicht von innen genießen. Durch die richtige Konstruktion kann man selbst auf herkömmliche Beheizung verzichten, da sich der Glasanbau durch den Glashauseffekt auf Raumtemperatur aufheizen kann. Zudem ist ein solcher Anbau vorteilhaft, da das Mobiliar vor Regen und Verschmutzung geschützt sind, aber man trotzdem einen nahezu uneingeschränkten Blick in die Natur, in den Garten oder generell nach draußen hat. Des Weiteren kann man ein gewöhnliches Wohnhaus durch ein modernes und künstlerisches Glaskonstrukt einen besonderen optischen Wert verleihen. Pflanzen, die besondere Temperaturen beanspruchen, können im Wintergarten angebaut werden und bereichern den Raum mit einem exotischen und besonderen Flair.

 

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