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Das Schwedenhaus – das ganz besondere Holzhaus

Mit Schweden assoziiert man endlose grüne Weiten, zahlreiche Wälder und ein angenehmes frisches, wenngleich raues Klima. Dies alles ist es auch, was die Schwedenhäuser verkörpern sollen.

Der tatsächlich große Baumbestand in Schweden lässt für die Häuser entsprechenden Namens natürlich auch nur einen zu verwendenden Rohstoff zu: Holz! Selbstverständlich gibt es Holzhäuser hierzulande auch ohne den skandinavischen Beinamen, allerdings sind es kleine, nicht zu verachtende Details, die aus einem Holzhaus ein Schwedenhaus werden lassen.

 

Der Baustil beim Schwedenhaus

In Schweden muss man wegen des dortigen Klimas darauf bedacht sein, raue Winde und hohe Luftfeuchtigkeit außerhalb der vier Wände zu halten und hierfür kommt bei den Schwedenhäusern ein besonderer Baustil zum Einsatz, der diese Anforderung hervorragend erfüllt. Denn Schwedenhäuser werden vorrangig in der so genannten Tafelbauweise errichtet. Dabei werden in großen Montagehallen Holzgerippe aus großen Bohlen mit Holzbrettern von beiden Seiten beschlagen und intern mit wärme- und feuchtigkeitsisolierendem Material ausgekleidet. So entstehen Komponenten, die mit den Bauelementen beim Fertighaus verglichen werden können. Diese maschinelle Konstruktion lässt die Elemente des Schwedenhauses sehr stabil und witterungsabweisend werden, während der Hausbau des Schwedenhauses als solches durch die nur noch notwendige Endmontage vereinfacht und zügiger vonstatten geht.

 

Die größte Besonderheit der Schwedenhäuser liegt jedoch nicht nur in diesem fertighausähnlichen Aufbau, sondern auch in den Charakteristiken des verwendeten Holzes. Denn schwedisches Holz unterscheidet sich deutlich von Hölzern, die in unseren Wäldern zu finden sind. In Schweden ist das Klima rau und die Winter lang. Entsprechend setzen die Bäume erst spät Blüten an und werfen ihre Blätter verhältnismäßig früh wieder ab. Daraus ergibt sich für den Baumstamm, dass die Jahresringe dichter sind, weshalb das Holz insgesamt deutlich robuster ist. Deshalb spricht man landläufig auch davon, dass Schwedenhäuser für die Ewigkeit gebaut werden. Ewigkeit bedeutet in diesem Fall bis zu 200 Jahre.

 

Weiterführende Details zum Schwedenhaus

Wenn man beim Hausbau auf die typischen Elemente des schwedischen Baustils gesetzt hat, so kann man danach noch weiterführende „Verschwedung“ am Schwedenhaus betreiben. Denn in diesem nördlichen Staat kommt Farbe ins Spiel.

Während das Schwedenhaus selbst oftmals als Block mit einem Satteldach geziert vorgefunden wird, so ist Holzbraun doch eher eine seltene Farbe in Schweden. Stattdessen bekommt das Schwedenhaus einen farbigen Anstrich. Besonders hoch im Kurs steht dabei ein Rotton, der auch als Schwedenrot bezeichnet wird. Damit versehen erhält das Schwedenhaus aber nicht nur seine farbliche Anpassung, um seinem Namen alle Ehre zu machen, sondern auch eine imprägnierende Schutzschicht, die das Schwedenhaus nochmals witterungsbeständiger werden lässt.