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Photovoltaikanlagen für Eigenheim

Es hört sich sehr einfach an: Eine Photovoltaikanlage wandelt die Strahlung der Sonne in elektrische Energie um. In Wirklichkeit jedoch ist es ein etwas komplizierterer Vorgang, dessen Grundlagen erst im Jahre 1954 erforscht wurden, als man Silizium als Halbleiter-Werkstoff für elektrische Spannung entdeckte. Nach vielen Versuchen gelang es Wissenschaftlern in den USA aufgrund dieser Entdeckung Solarzellen zu entwickeln, aus denen elektrischer Strom erzeugt werden konnte.

Unterschiede der Solarzellen

Noch heute ist Silizium der Grundstoff für Solarzellen, allerdings mit drei unterschiedlichen Herstellungsverfahren. Monokristalline Solarzellen, die nur aus einem einzigen Siliziumkristall hergestellt werden, haben den höchsten Wirkungsgrad. Polykristalline Solarzellen bieten etwas weniger Leistung und amorphe Solarzellen weisen den geringsten Wirkungsgrad auf. In der Regel kommen heute überwiegend monokristalline Solarzellen zum Einsatz, die in einem Solarmodul zusammengefasst werden und mit Kunststoff oder Glas vor Wettereinflüssen die geschützt werden.

Energielieferant Sonne

Die Leistung einer Photovoltaikanlage hängt natürlich in erster Linie von der Sonneneinstrahlung ab, die in Deutschland recht unterschiedlich ist. Der genaue Photovoltaik Ertrag hängt zudem stark von der optimalen Ausrichtung der Anlage ab. Deshalb muss eine fest installierte Photovoltaikanlage nach der geographischen Breite des Aufstellungsortes, der sogenannten Sonnen-Deklination (Jahresverlauf) und dem idealen Stundenwinkel im Tagesverlauf ausgerichtet werden.

Energieeffizienz der Photovoltaik

Im Jahresdurchschnitt scheint die Sonne in Deutschland (regional unterschiedlich) zwischen 1.300 und 1.900 Stunden pro Jahr. Allerdings wandelt die Photovoltaik nur teilweise Energie in Strom um, zudem gibt es nochmals einen Verlust bei der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. Ein Beispiel: Mit einem ein Quadratmeter großen 125-Watt-Modul kann man rund 125 Kilowattstunden im Jahr erzeugen, was bedeutet, dass knapp 13 Prozent der Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. Durch neuere technische Fortschritte bei der Produktion von Photovoltaikanlagen steigt deren Effizienz allerdings kontinuierlich an.

Finanzierung ohne Eigenkapital

Photovoltaik gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung, noch immer kann man von einem echten Boom sprechen. Ein Grund hierfür ist auch die Tatsache, dass komplette Anlagen ohne jegliches Eigenkapital finanziert werden können, da im „Gesetz für erneuerbare Energien“ Einspeisevergütungen garantiert werden, was einigen Banken, wie z.B. der Umweltbank als Sicherheit genügt.

Sinkende Investitionskosten

Obwohl die schwarz-gelbe Koalition die Einspeisevergütungen gesenkt hat, lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch immer. Ein Beispiel sind die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen auf einem Dach bis zu 100 Kilowatt Leistung: Erhielt man im Jahre 2008 noch 44,48 Cent für die Kilowattstunde, werden ab 1. Januar 2012 nur noch 23,26 Cent bezahlt. Da jedoch die Investitionskosten für eine solche Anlage ständig sinken – seit 2006 um 56 Prozent! -, wurden die Kürzungen der Einspeisevergütungen mehr als wettgemacht.

Wirtschaftlichkeitsberechnung leicht gemacht

Die Frage nach wirtschaftlicher Photovoltaik ist die spannendste für einen Investor überhaupt. Als Faustregel gilt eine Rendite von rund sechs Prozent. Dieser hohe Prozentsatz ist in erster Linie auf den Preisverfall bei Solarmodulen zurückzuführen, was vor allem durch den Preisdruck asiatischer Produzenten möglich wurde. Eine unkomplizierte und schnelle Betrachtung der Wirtschaftlichkeit ermöglicht der Photovoltaik Rechner von www.photovoltaikanlagen.org.

 

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